KingsGarden - Rückblick
 

Rückblick

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Ein bewegender Jahresrückblick

Wenn ihr euch aber abwendet und meine Satzungen und Gebote, die ich euch vorgelegt habe, verlasst, und hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet, so werde ich sie aus meinem Land herausreißen, das ich ihnen gegeben habe; und dieses Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe,werde ich verwerfen und es zum Sprichwort setzen und zum Spott unter allen Völkern. 2. Chronik 7 19, 20.

Dies trifft den Nagel auf den Kopf, beschreibt Dinkovo so wie wir es vor über 20 Jahren angetroffen und kennengelernt haben. Ein wortwörtlicher Gottloser Ort wo Dunkelheit wie ein schwerer Deckel auflag. Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Mord und Selbstmord.

Doch Gott ist gut und noch viel besser, als wir uns das vorstellen. Denn er lässt uns nicht im Dunkeln sitzen, sondern zeigt uns an Bedingung geknüpfte Auswege, wie:
...und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.
2 Chronik 7, 14


Wir schauen sowohl auf Jahre der Einsamkeit zurück. Jahre des Ausreißens, des Niederreißens, des Pflügens, des Wässerns, des Düngens, der Dürre, der Hochwasser, des Spottes, der Feindseligkeit, des Hohns, des Segnens unter Verfolgung - Zeiten wo die Stimme des Feindes lauter ertönte als Gottes.

Als auch auf Jahre des gemeinsamen Ringens, in Riss stehen, der Fürbuße. Ja klar bereiten die Familienlager viel Raum für Spaß, Spiel und Abenteuer. Aber bei alldem krempeln wir auch immer wieder die Ärmel hoch und ziehen gemeinsam auf Eroberungsfeldzüge aus. Epheser 6, 10-20

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Es gibt noch viel zu tun,

...wir bleiben dran. Doch langsam aber deutlich schaffen sich immer mehr Sonnenstrahlen den Weg durch den lichter werdenden Nebel. Wir spüren eine Offenheit wie noch nie. Menschen kehren um. Wer noch vor kurzem über uns spottete sitzt nun gemeinsam mit uns am Tisch und erfreut sich über das neu gefundene Leben. Was sich in der geistigen Welt abspielt, wiederspiegelt sich immer mehr in der natürlichen. Unser Fluss hat plötzlich wieder mehr Fisch. Fasane und Wildhasen sind wieder häufiger anzutreffen. Und jüngere Menschen kehren ebenfalls wieder zurück ins Dorf. Und mit ihnen neue Hoffnung und Ideen.

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Höhepunkte

Wenn wir von Höhenpunkten berichten möchten, führen diese beiden wohl die Charts an. Im vergangenen Sommer durften wir 2 Altersheime besuchen und uneingeschränkt den alten Menschen dienen. Die absolute Mehrheit nahm Jesus als persönlichen Retter und König an. Unser Freund Milton besucht und kümmert sich regelmäßig um diese Menschen. Ihre Freude war riesig als sie erfuhren, dass wir auch diesen Sommer wieder auf Besuch kommen. Und dem Auftrag Jesu folgend boten wir bei dieser Möglichkeit auch gleich eine Tauffeier an. Sechs alte Menschen ließen sich als Zeichen ihrer Entschlossenheit taufen. Der anfängliche Widerstand und das Bedenken des Pflegepersonals schmelzten dahin und an dieser Stelle nahmen wir Teilnahme und sogar Hilfsbereitschaft und ein Anflug von Freude war.

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Ein kleines Wunder

Dann war noch unser geplantes Konzert in einem der Nachbardörfer. Es schien, als dass das gesamte Dorf sich auf dem großen Dorfplatz einfand. Die Einen lauschten aufmerksam und berührt der Darbietung, die Anderen unterhielten sich und wir haben uns einfach unter die Leute gemischt und Gespräche über Gott und die Welt geführt. Weil es im Dorf kein geeignetes Versammlungslokal gibt, hat uns der Bürgermeister spontan die Orthodoxe Kapelle zur Verfügung gestellt. Pastor Milton darf auch in Zukunft diese Kapelle für die wöchentliche Treffen der Gläubigen nutzen. Hierzu muss man vielleicht schon verstehen, dass die Evangelikalen bei den Orthodoxen nicht sehr viel Gunst haben und dies ein wahres Wunder darstellt. So sind wir am Ende unserer Veranstaltung mit Gesang und Gebet in diese heilige Hallen gezogen.

 

Written with by Martin





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